Flachlandgames 2000

Die ersten

Nachdem das letzte Jahr doch wegen einiger Vorkommnisse nicht so verlief, wie wir uns das vorgestellt hatten, waren wir aufgrund des für heuer geplanten Rahmenprogrammes besserer Hoffnung. Als eifrige "Timbersport"-Seher kamen wir auf die Idee, aus dem Vatertag einen Wettkampftag mit verschiedenen Disziplinen zu machen, nämlich Baumstammsägen, Nageln und Eier fangen bzw. werfen. Zur Stärkung wurde das vom Free-Bikers-Finale übrig gebliebene sowie von Stephan zusätzlich gestiftete Bier gereicht.
Los ging das Ganze eigentlich um 15 Uhr, mangels genügend Teilnehmern starteten die Wettkämpfe jedoch erst um 17 Uhr. Hierzu bildeten immer zwei Leute ein Team. Da am Anfang immer noch akuter Teilnehmermangel herrschte, wurden zu diesen "urtypischen" Männer- bzw. Väter-Wettbewerben auch die anwesenden Kinder und Frauen als Teams zugelassen. Den Anfang machte das Baumstammsägen an einem ca. 25 cm dicken Stamm mit einer gut 35 Jahre alten Säge. Hier schnitten Jürgen und sein Vater mit 26 Sekunden am besten ab. Nach der Zufuhr von Zielwasser wurde versucht, metallische, gerade Stifte - gemeinhin auch "Nägel" genannt - mittels Rohrhammer in den Hackklotz zu treiben. Dafür wurden von Hans und Wolfgang als Bestleistung nur insgesamt sieben Schläge benötigt. In der Hoffnung, dass nun die Zieloptik der einzelnen Teilnehmer genauer eingestellt sein würde, kam der Abschlusswettbewerb mit Eierfangen an die Reihe.
Jedes Team erhielt zwei Eier. Die Distanzen - unterteilt in 2-Meter-Abschnitte - mussten von jedem Teilnehmer einmal werfend, einmal fangend überwunden werden. Jeder konnte frei entscheiden, ob er sich eine der aus einer Mülltüte mit drei zusätzlichen Löchern speziell zusammengeschneiderten Kleckerschutz-Montur anziehen wollte. Nur die Kinder bekamen diese auf Anraten ihrer Eltern automatisch verpasst. Die größte Weite erzielten Johnny und Karl mit jeweils 16 Metern. Es war bestimmt der lustigste Wettbewerb, bei dem auch die meisten Zuschauer anwesend waren.

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    Abschließend gab es für die ersten drei Teams die aus unserem unerschöpflichen Sprachschatz ins Leben gerufenen "Road-Kill-Burgers". Alle anderen Gäste und Teilnehmer konnten dieses Hackfleich-Jack-Daniels-Gemisch und andere Gerichte käuflich erwerben. Mit einem gemütlichem Ausklang endete der Tag dann im Café Berlau, nachdem wir die Gäste davon überzeugt hatten, dass die 22-Uhr-Sperrstunde im Biergarten auch an diesem Tag galt.