5. Harleyparty der Harley Bros. Stoibermühle

In der Nähe von Freising - an der Stoibermühle mit angrenzendem Badesee - fand heuer schon zum 5. Mal dieses interessante Treffen statt. Wir wollten auch schon seit drei Jahren hinfahren, haben es aber leider heuer erstmals geschafft. Stephan und Lothar waren schon am Freitag losgefahren, Tommy und Uli am Samstag nachgekommen. Am Freitag war es nachts mächtig kalt geworden. Die Band konnte auch nicht so recht einheizen, da die Sängerin zwar gut sang, diesen Gesang aber nicht rüberbrachte. Am Samstagmorgen hieß es dann um 10 Uhr "aufgestanden", da wir die Ausfahrt mit Mittagessen doch gerne mitnehmen wollten. Auf dem Hinweg nach Freising riss an Lothars Kuh der Bremsbowdenzug, worauf er in Freising vergeblich versuchte, Ersatz zu beschaffen. Später erreichte er Uli, und dieser versprach ihm für den Abend, einen neuen mitzubringen. Nachdem alle zu essen begonnen hatten, wurde uns schlagartig klar, warum die Verköstigung umsonst war: Für so etwas konnte man wirklich kein Geld verlangen. Bei der Abfahrt die eine schmale Gasse den Berg hinauf ging, zerriss es beim Gasgeben leider einem Harley-Fahrer seinen Sekundär-Belt, der Großteil der Ausfahrer kam aber wohlbehalten wieder am Partygelände an. Hier verzog man sich entweder auf den Campground oder in den Biergarten. Im Biergarten trafen wir dann wieder unsere Tischgäste von der Ausfahrt, die uns versprachen, auch zu unserem Treffen zu kommen. Im Laufe des Nachmittags fingen dann die Biker-Spiele an, bei denen auch der Schriftführer mit von der Partie war. Beim Bungee-Run ging es darum, eine Flasche Klondike zu erreichen, nach Möglichkeit einige Schluck zu nehmen und die Flasche dann weiter vor zu tragen. Der Schriftführer lieferte hier zwar ebenso wie beim späteren Stoalupfa eine erbärmliche Vorstellung ab, aber er nahm wenigstens teil.
Ein weiterer Wettbewerb - das Weitspucken von gesäuberten und in Wodka eingelegten Schweineaugen - fand ohne unsere Beteiligung statt. Die Schweineaugen waren wohl gesäubert und dann in Wodka eingelegt worden. Das Barzelt, in dem das Ganze stattfand, sah danach verheerend aus. Unter anderem nahm einer der Teilnehmer das Auge, das schon am Boden lag, tauchte es erneut in Wodka und startete einen weiteren Versuch. Zwischenzeitlich war auch Tommy angekommen, hatte aber noch an den Auswirkungen des Vortags zu verdauen. Gegen Abend tauchte dann auch Uli mit den Ersatzteilen für den Schriftführer auf. Uli musste erst mal von uns auf den inzwischen absolut vollen Campground gelotst werden, was auch einwandfrei gelang. Lothar hatte inzwischen Eberhard getroffen, der mit der Custom-Ranch da war. Eberhard entwickelte sich im Laufe des Abends immer mehr zum Barzelt-Pfosten-Bewacher - am Ende hatte man fast den Eindruck das Zelt könne ohne Ihn gar nicht mehr alleine stehen.
Die Band am Samstag war wesentlich besser als die vom Freitag und Sie machte auch nach den beiden sehr guten Strips die hier "Strapspaula" genannt wurden, um 2 Uhr noch keine Anstalten, aufzuhören. Es wurde dann auch Zeit, unseren obligatorischen Mitternachtssnack einzunehmen, der bei Kassenwart und Schriftführer aus einem Kartoffel-Bauern-Frühstück bestand. Uli und sein Gefolge versuchten derweil, Bratwürste auf einem übergroßen Gaskocher zuzubereiten auf dem sie vorher schon einen Feuertopf erhitzt hatten. Sie legten also Alufoile – vgl. Foliengriller – auf den Gaskocher und gaben die Bratwurst drauf. Lange hielt die Alufolie die Hitze natürlich nicht aus, und so wurde letztlich doch auf Lothars Pfanne umgestiegen. Die war dann nach ca. 5 Minuten rot glühend - entsprechend sieht sie heute aus. Am nächsten Morgen fing einer unserer Nachbarn an, die Umgebung zu wecken. Er ist nur deshalb von einer Tracht Prügel verschont geblieben, weil wir zu faul zum aufstehen waren. Im Nachhinein mussten wir dann noch richtig stellen, dass nicht der OMC den Lärm, bzw. das Gebrülle am Morgen verursacht hatte.

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